Mapping

Debatte: Das Gewicht der Bücher

Ausgabe 1 | 2018 

Sich im Denken orientieren, heißt nach Immanuel Kant immer auch, sich im Raum orientieren. Karten sind Orientierungsmittel, mit denen wir die Welt wahrnehmen, sie uns zurechtlegen und damit gleichzeitig ordnen und schaffen. Mit dem Begriff "Mapping" kommen die Herstellung und Verwendung von Karten, aber auch andere Medien und Techniken der Orientierung und Raumproduktion in den Blick. Mapping ist Ausdruck spezifischer Raum-, Gesellschafts- und Wissensordnungen, denen dieses Themenheft in unterschiedlichen historischen Kontexten und aus Perspektive verschiedener Disziplinen nachgeht.
Der Debattenteil ist dem Gewicht der Bücher in den Geistes- und Kulturwissenschaften gewidmet.

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THEMA

  • Mapping. Begriff und Verfahren
    Brigitta Schmidt-Lauber und Ingo Zechner
  • ›Kartographischer Impuls‹ und ›operative Bildlichkeit‹. Eine Reflexion über Karten und die Bedeutung räumlicher Orientierung beim Erkennen
    Sybille Krämer
  • »It contained harbours that pleased me like sonnets«. Kleine Poetik der diegetischen Karte
    Federico Italiano
  • Volkskultur im Planquadrat. Eine wissensgeschichtliche Skizze zur Kartierung als sozialer Praxis
    Jens Wietschorke
  • Weltbilder. Rassismus, Kolonialismus und Geopolitik in den kognitiven Karten des Weltreisenden Colin Ross
    Kristin Kopp

ADAPTER

  • »Ich wollte nie die Karte ganz auflösen«.
    Verena Krieger im Gespräch mit Stephan Huber
  • Visuelles Denken. Neue antihegemoniale Kartographien
    Christian Holtorf

DEBATTE

  • Das Gewicht der Bücher
    Michael Hagner
  • Repliken
    Formatfragen Klara Löffler | Zur Zukunft des Buches in den Bibliotheken Sylvia Mattl-Wurm und Alfred Pfoser | Die wiederentdeckten Bücher Jan Söffner | Das Monster am Ende des Buches Claus Pias