Romantische Klimatologie

1 | 2016

Dass der Mensch das Klima verändert, ist keine Einsicht der letzten Jahrzehnte. Schon das späte 18. Jahrhundert beginnt, über die gegenseitigen Transformationen von Mensch und Natur nachzudenken.
Die Beiträge dieses Heftes der Zeitschrift für Kulturwissenschaften beschäftigen sich mit Wissens- und Darstellungsformen vom Klima um 1800 und zeigen so, dass hier bereits die Wurzeln des Nachdenkens über das Anthropozän zu suchen sind.

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THEMA

  • Romantische Klimatologie. Zur Einleitung
    Eva Horn und Peter Schnyder
  • Regen und Rauch. Landschaftsmalerei als Index klimatischer Veränderungen
    Monika Wagner
  • Ein neues Klima im 18. Jahrhundert
    Franz Mauelshagen
  • Thermostatische Dichtung. Hölderlins Klimapoetik
    Michael Auer
  • Buffons Époques de la Nature (1778) und die Tiefenzeit im Anthropozän
    Noah Heringman
  • Klimatologie um 1800. Zur Genealogie des Anthropozäns
    Eva Horn
  • »Geologisch-Meteorologische Phantasien«. Georg Christoph Lichtenberg und die Poetologie moderner Klimawandelnarrative
    Peter Schnyder

DEBATTE

  • Herbst der Theorie?
    Eva Horn
  • Für eine Gattungsgeschichte der Theorie
    Philipp Felsch
  • Repliken und eine Antwort
    Diedrich Diederichsen, Hartmut Böhme, Karin Harrasser, Rembert Hüser, Arnd Wedemeyer, Philipp Felsch