Störfälle

2 | 2011

Die Havarie in Fukushima am 11. März 2011 markierte den Beginn einer Störfall-Kaskade, die die Verletztlichkeit der globalisierten Welt schlagartig vor Augen führt. Das Heft versammelt epistemologische, politische und historische Perspektiven auf den Störfall.

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THEMA

  • Störfall – Fluchtlinien einer Wissensfigur
    Lars Koch, Christer Petersen
  • Elektrische Spuren. Überlegungen zu einer Medienund Wissensgeschichte technischer Störfälle
    Christian Kassung
  • Störung als Normalfall
    Claus Pias
  • Unglückliche Verkettung der Umstände. Sicherheitswissenschaft und Unfall
    Eva Horn
  • Die Beobachtung von Wirtschaftsstörungen
    Urs Stäheli
  • »Stolpern fördert.« Störfälle als Inspirationsquelle
    Peter Matussek
  • Anthropologie als Störfall. Gesellschaftliche Bearbeitungen von Gewalt
    Jörn Ahrens
  • »Ordo Naturae.« Aspekte einer wesentlichen Täuschung
    Olaf Briese
  • Störfall oder Weisheit der Natur? Der Massenselbstmord der Lemminge und die Demografie
    Niels Werber
  • Hirntot, untot, komatös – Störfälle zwischen Leben und Tod
    Ulrike Vedder
  • Leoparden küsst man nicht. Zur Kinematographie des Störfalls
    Lorenz Engell
  • Netzstörungen. Erzählungen vom Ende der Netzwerke
    Sebastian Gießmann

DEBATTE

  • Debatte: Autonomie der Migration
    Beate Binder, Moritz Ege, Alexa Färber
  • Das »Spiel« der Autonomie der Migration
    Manuela Bojadžijev
  • Repliken
    Wider die Autonomie der Migration: Eine globale Perspektive auf migrantische Handlungsmacht Ayşe Çağlar, Nina Glick Schiller | ›Autonomie der Migration‹ oder ›Eigen-Sinn‹ von Migranten? Jochen Oltmer | Keine Freiheit Ohne Bewegungsfreiheit Sandro Mezzadra | Den ›anderen‹ Polylog wahrnehmen Gabriele Dietze | Replik Manuela Bojadžijev